Barsch Perca fluviatilis
Beschreibung:
Gedrungener,
verhältnismäßig breiter Körper mit hohem Rücken und kleinem Kopf. Das weit gespaltene,
endständige, stumpfe Maul ist mit vielen kleinen Zähnen bewehrt. Große, rötlichgelbe
Augen. Spitz nach hinten ausgezogene, dornige Kiemendeckel. Zwei aneinanderstoßende,
graue Rückenflossen, die vordere. aufrichtbar, die hintere mit einem Stachelstrahl
mit mehreren Weichstrahlen. Bauchflossen (mit 1 Stachelstrahl und 5 Weichstrahlen)
brustständig, d.h. nahezu unter den Brustflossen angesetzt. Schwanzflosse schwach
eingebuchtet. Kleine, fest in der Haut sitzende, sich rauh anfühlende Kammschuppen.
Rücken dunkelgrün oder -grau, grünliche Flanken, die manchmal auch messinggelb
sind, mit 6 bis 9 dunklen Querbinden. Bauch weiß. Dunkler Fleck auf dem hinteren
Rand der vorderen Rückenflosse. Brustflossen gelbrot, Bauchflossen und Afterflosse
zinnoberrot.
Verbreitung:
In
Seen, Flüssen und Bächen Europas und Nordasiens, auch im Brackwasser der Ostsee.
im Gebirge in Seen bis 1000 m Höhe. In Seen während der warmen Jahreszeit in
Rudeln im flacheren Wasser, vor allem am Schilfufer, längs der Schar, an Landzungen,
bei Landungsstegen, mit Vorliebe an Barschbergen;im Winter mehr in der Tiefe.
In Flüssen an kiesigen Stellen mit geringer Strömung, unter Schiffen und Flößen,
hinter Brückenpfeilern und großen Steinen, an Wehrbauten und Bollwerken, zwischen
versunkenem Gestrüpp, unter hohlen Ufern. Auch in Altarmen.
Fortpflanzung:
Die
sehr zahlreichen Eier werden in zusammenhängenden, bis 2 m langen und 1 bis
2 cm breiten Laichbändern an Wasserpflanzen, Steinen oder versunkenem Astwerk
abgelegt.